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RESUME: Gebrauchsanweisung

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Bedienungsanleitung

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CE Kurzfassung



Wasch- und Sterilisationsanleitung


Beim Waschen des Spechtes ist unbedingt darauf zu achten, dass der Schutzdeckel aufgesetzt ist. Das Instrument ist unter fliessendem Wasser zu reinigen. Das Abreiben mit PH-neutralen oder leicht alkalischen Reinigungsmittel ist erlaubt. Es wird nicht empfohlen die Maschine in ein Reinigungs- und Desinfektionsmittelbad zu legen. Falls das Instrument in einer Waschmaschine gewaschen wird, ist darauf zu achten, dass sofort nach dem Waschvorgang kontrolliert wird, dass das Gerät nicht über längere Zeit im Wasser liegen bleibt. Die Sterilisation erfolgt in üblicher Weise im Autoklaven bei 134°C. Vor dem Sterilisieren muss der Schutzdeckel entfernt werden.

Druckluft / Nitrogen:

D“er Specht” muss mit 7- 8 bar Druckluft oder Stickstoff (Nitrogen) betrieben werden. Die Druckluft muss partikelfrei sein.

Anschluss †Schlauch

Der Specht” wird mit einem Doppelschlauch betrieben (innerer Schlauchdurchmesser 18 mm). Gebogene oder geknickte Schläuche können die einwandfreie Funktion beeinträchtigen.


Die IMT AG empfiehlt eine jährliche Wartung des Specht durch ein IMT- Servicezenter.


Ein ausführlicheres Bedienungshandbuch finden Sie oben.

Femurraspeln

Die Raspelmaschine Specht ermöglicht durch die oszillierenden, axialen Vor- und Rückwärtbewegungen ein schonendes, passgenaues Modellieren des Markraumes.

Die durch das Vorwärtstreiben der Raspel abgetragenen Knochenspäne werden rückwärts gelockert und abgetragen. Somit wird ein frühzeitiges Einkeilen oder Verklemmen der Raspel in der Kortikalis verhindert.


Immer mit der kleinsten Raspel beginnen und progressiv bis zur geplanten Raspelgrösse arbeiten.


Um einen grossflächigen, formschlüssigen Prothesensitz zu erreichen, genügt es, die Raspelung nur soweit fortzuführen, bis die Raspelmaschine die Raspel, bedingt durch den kortikalen Widerstand, nicht mehr weiter eintreiben kann.


Ein weiteres, kraftvolles Nachschlagen der letzten Raspel mit dem Hammer wird nicht empfohlen. Dies kann zu einem ringförmigen Druck, zu unphysiologischer Dehnung des elastischen Femurknochens, zu einer Schädigung der Knochenrinde und zu Fissuren führen.


Durch gleichmässige, maschinelle Raspelung kann eine deutliche Verbesserung der Qualität des Knochenlagers und der Primärfixation der Prothese erwartet werden.


Die Kleinstimpulse des Spechtes verhindern einen intraossären Druckaufbau. Spannungsspitzen, Fissuren und Knochensprengungen werden weitgehend vermieden. Das Risiko einer Fettembolie (Knochenmarksembolie) wird minimiert.